Internationales Seminar für alte Musik

Frankreich
und seine
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28. Juli - 4. August 2018
July 28 - August 4, 2018

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Viktor Töpelmann 

Viktor Töpelmann

Viole da Gamba
deutsch, englisch, chinesisch

Viktor Töpelmann
Georgenstr. 14
86152 Augsburg
Deutschland

viktor.t@gmail.com

Viole da gamba

Viktor Töpelmann wuchs in München auf und begann schon früh, Klavier und Violoncello zu spielen. Er studierte Musikwissenschaft am King’s College London und als Stipendiat des Arts & Humanities Research Council Barockvioloncello und Viola da gamba an der Royal Academy of Music London. Jonathan Manson, Alison McGillivray, Laurence Dreyfus und Cliff Eisen zählen zu den prägenden Lehrern seiner Studienzeit in London, die sein Instrumentalspiel und sein musikalisches Denken maßgeblich beeinflusst haben. Anschließend studierte er Viola da gamba und Barockvioloncello an der Hochschule für Musik Köln bei Rainer Zipperling.
   
    Viktor ist gleichermaßen aktiv als Cellist und Gambist in verschiedenen Orchestern und Kammermusik-Ensembles sowie als Solist. Noch während seiner Studienzeit spielte er Cello im L’Orfeo Barockorchester (Linz) und bei Concerto con anima (Köln). Ferner war er Gründungsmitglied der Wallfisch Band, eines 2008 unter der Leitung von Elizabeth Wallfisch gegründeten Orchesters. Zahlreiche CDs hat er mit diesen Ensembles aufgenommen und Konzerte bei bedeutenden Festivals gespielt. Im Bereich der Kammermusik verbindet Viktor eine langjährige musikalische Freundschaft mit Gerhart Darmstadt und sie konzertieren gemeinsam unter dem Namen Duo Corona Musica. In den letzten Jahren tritt Viktor immer häufiger auch als musikalischer Leiter in Erscheinung: dirigierend oder vom Cellopult aus leitet er Aufführungen barocker Oratorien und Kantaten oder reine Orchester- und Chorkonzerte. Seit Herbst 2015 ist er künstlerischer Leiter des Vokal Ensemble München.
   
    Die wissenschaftliche Beschäftigung mit historischen Aufführungspraktiken sowie mit dem historischen und geistigen Umfeld der Musik und ihrer Komponisten ist ein zentrales Interesse und eine reiche Inspirationsquelle für Viktor. Von 2011 bis 2015 war er Stipendiat der King’s College Graduate School und schrieb an einer Dissertation über das kulturelle Umfeld der Familie Mozart in Salzburg, die 2016 angenommen wurde.
   
    Viktor unterrichtet mit leidenschaftlichem Engagement und großer Freude an Musikhochschulen und Universitäten in Europa und Asien und auf Sommerkursen. Seit 2010 gibt er an der Royal Academy of Music London Seminare in historischer Aufführungspraxis und er unterrichtete dort von 2011 bis 2014 Viola da gamba. Zwischen 2011 und 2016 war er Lehrbeauftragter am Musikwissenschaftlichen Institut der Ludwig-Maximilians-Universität München und vermittelte dort im institutseigenen Kammerorchester Collegium Musicum den Studenten einen praktischen Zugang zur historischen Aufführungspraxis. Als Musiker, als Pädagoge und als Chorleiter liegt es Viktor am Herzen, Musik nicht allein als artifiziellen Selbstzweck sondern als eine lebendige menschliche Ausdrucksform erlebbar werden zu lassen.

    Inspired by the 18th-century ideal of joining “head, heart and hand” Viktor Töpelmann strives to be a well-rounded musician combining performance, teaching and musicological research. For Viktor music is not an artificial end in itself but a vital form of human expression and communication. He read music at King’s College London and studied baroque cello and viola da gamba at the Royal Academy of Music, London, and at the Musikhochschule Köln.
   
    Equally in demand as cellist and viol-player, he performed widely as soloist, chamber musician and orchestra member. While he was still studying in Cologne, Viktor became cellist in the L’Orfeo Barockorchester Linz. In 2008 he was a founding member of the Wallfisch Band, an ensemble directed by Elizabeth Wallfisch. He was cellist and viol player with the Pera Ensemble and forms together with Gerhart Darmstadt the Duo Corona Musica. He recorded numerous CDs with these ensembles and performed at some of the most prestigious festivals throughout Europe (Lucerne Festival, Tage Alter Musik Regensburg, Tage Alter Musik Herne, Lufthansa Baroque Festival, London, Haydn-Festtage, Eisenstadt, et al.). Since a couple of years, Viktor appears frequently as musical director: as a conductor or from the cello desk, he leads performances of baroque oratorios, cantatas or instrumental programmes. In 2015 he was appointed artistic director of the Munich based chamber choir Vokal Ensemble München.
   
    Viktor is also active as a teacher and lecturer: for several years he taught viola da gamba, chamber music and performance practice at the Royal Academy of Music, London, and he coached a chamber orchestra at the Ludwig-Maximilians-University in Munich from 2011 until 2016. Furthermore, Viktor regularly directs Early-Music-projects and gives classes in performance practice at several universities in Taiwan. In 2016 Viktor was awarded a PhD in historical musicology at King’s College London, which was fully funded by the King’s College Graduate School. Equipped with a profound knowledge of performing practices and the historical and intellectual environment, in which the music was conceived and performed, Viktor draws on this background as a continuous source of inspiration for a creative approach to music making today.

   
Literaturliste:

Solo:

französische Gamben-Literatur von Marin Marais, Antoine & Jean-Baptiste Forqueray und Joseph Bodin de Boismortier (oder nach freier Wahl aus dem reichen Fundus an französischer Gamben-Musik!). Des weiteren Musik im französischen Stil deutscher Komponisten: Johann Schenck, Le Nymphe di Rheno, Op.8; Georg Philipp Telemann, Suite in D-Dur für Viola da gamba & Streicher, TWV55:6D; oder Johann Daniel Hardt, Sechs Sonaten für Viola da gamba (hrsg. von Olaf Tetampel, Edition Baroque, 2003)

Rezitativ-Begleitung in französischen Kantaten oder Opern von Michel Pignolet de Montéclair, Jean-Philippe Rameau oder François Couperin

Kammermusik & Consort:

François Couperin, Concerts Royaux & Les Goûts Réunis; Marc-Antoine Charpentier, Concert pour 4 parties de violes; Antoine Forqueray, Pièces à trois violes; Motetten & Chansons von Josquin des Prez und Gilles Binchois.


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